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SUP / Surf Board auf dem Dachträger montieren - schnell und sicher!

Wer hilft wem? Buddies on a mission!
SUP / Surf Board auf dem Dachträger montieren - schnell und sicher!
SUP / Surf Board auf dem Dachträger montieren - schnell und sicher!
SUP / Surf Board auf dem Dachträger montieren - schnell und sicher!

Ja, die letzten Eisschollen sind aufgetaut (komischer Gegensatz; aber ABgetaut bedeutet irgendwie das Selbe - fällt mir gerade auf;). Für mich gibt"s dann keinen Grund mehr die sonnigen Tage und den Feierabend nicht auf dem Surf Brett zu verbringen.

Letztes Jahr habe ich mir ein paar Dachträger gegönnt und direkt hat sich mein Horizont an Surf Spots massiv erweitert. Ich freue mich schon in diesem Jahr den kompletten Norden ab zu reiten;) Falls ihr euch auch einen Satz Dachgepäckträger kaufen wollt achtet beim Kauf unbedingt auf die zugelassene Zuladung in Kilo und die Breite eurer Dachreling des Autos!

Meine Dachgepäckträger haben zum Board hin nur dünne Gummilippen als Auflage geboten, darum habe ich mir mit Rohrisolierröhren aus dem Baumarkt beholfen, die mit griffigem Klebeband verstärkt wurden. Jetzt ist der Gripp deutlich besser und ich habe bei wesentlich mehr Auflagefläche auch ein sichereres Gefühl beim Transport. Zwei anständige Gurte erfüllen ihren Zweck, das Board vernünftig am Dachträger zu fixieren.

Die komplette Montage der Träger auf der Rehling des Autos dauert etwa 10min. Mir war bei der Anschaffung wichtig, dass die Träger abschliessbar sind, so dass mir auch die Träger nicht im Vorbeigehen geklaut werden können, die sind ja alleine auf dem Wagen, wenn ich mit dem Board unterwegs bin.
Nebenbei;
vieleicht etwas überpenibel, aber ich habe seitengleiche Träger, also ist egal wie rum die aufs Dach geschraubt werden, darum mache ich mir immer den Aufwand, die Schlösser auf verschiedenen Seiten zu platzieren, dass es dann wenigstens schön aufwändig und offensichtlich wird, wenn jemand die Schlösser knacken und den Kram stehlen sollte. Davon gehe ich allerdings eigentlich garnicht aus. Schon garnicht mit dem Klebebandtuning.

Die spannende Frage ist dann, wie man denn sein Board darauf festmachen soll. Ich habe mittlerweile eine eigene (behaupte ich mal;) Technik entwickelt, die mir ziemlich schnell und sicher erscheint.

Natürlich ist die Nose mit dem Stringer des Boards nach unten und vorne gerichtet. Es wäre töricht den CW Wert des Gespannes mit dem Auto zu erhöhen, und der Anstrom der Luft soll das Board doch bitte nach unten, auf die Träger drücken. Wenn ich nur mein eigenes Board transportiere bleibt die Finne am Board. Sie ragt dann hinter den letzten Gurten nach oben, und könnte so im aller worsten Case noch ein Durchflutschen des Boards durch die Gurte verhindern, wenn diese sich irgendwie doch mal zu stark gelockert haben sollten, und das Board beim Bremsen ein Eigenleben entwickelt, und über die Motorhaube alleine weiter möchte, während der Wagen und ich bremsen.
Die Träger platziere ich so weit es die Rehling ermöglicht auseinander. Im Falle meines Wagens sehe ich dann oben über der Motorhaube die Nose, und kann erkennen wenn der Wind und die Fahrt das Board zu sehr in Bewegung versetzen, also die Gurte zu viel Spiel zulassen. Dann fahre ich natürlich rechts ran... am letzten Wochenende, in Richtung Ostsee dann auch mal auf einen Windräderparkplatz, der eigentlich nicht mehr für Privatautos gedacht ist - aber hier galt und gilt; Safety First!

Wie weit das Board in meinem Fall nach vorne / hinten platziert werden kann richtet sich also nach der Sicherheit und Anschnallmöglichkeit mit den Gurten, also abhängig vom Shape des SUP Boards, unter Berücksichtigung der Kofferraumklappe, die bei meinem Wagen bis zur Horizontale aufgeklappt werden kann, dann wie eine leicht erhöhte Dachverlängerung erscheint, und halt nicht gegen das Board knallen soll.
Die Antenne gibt dem Board notfalls ein wenig nach. Man könnte sie auch abschrauben.

Die meiste Aufmerksamkeit sollte man den Gurten widmen. Vernünftige Qualität und Länge sollten schon sein, überschüssige Länge ist nur von Vorteil, dazu aber gleich mehr.
Wenn das Board in Position liegt kommen die Gurte in"s Spiel. Egal, ob alleine oder zu zweit, ich werfe immer nur das Ende ohne Schnalle über die Karre (von der Beifahrerseite aus, falls man am Ziel an einer Strasse abladen muss), und es lässt sich leichter werfen, wenn das Band etwas aufgerollt ist. Dann ist es nicht so windanfällig, und sieht am Strand oder See nicht so uncool aus, weil es auf Anhieb klappt.
Ich gehe immer von der Schnalle aus, denn die soll ja weder Board, noch Lack, beschädigen. Mir ist wichtig, dass der Gurt unter Spannung auch nicht gegen die Arretierung der Schnalle andrückt. Das Gurtende sollte so durchgezogen werden, dass es der Idee der Schnalle folgt, und weiter in Richtung Wagentür zeigt.
Ich halte mir also die Schnalle an die ausgemachte Stelle zwischen Board und Autodach. Werfe mein Gurtende ohne Schnalle über das Board und den Wagen. Lege mir dann die Schnalle vorsichtig aufs Board und gehe um den Wagen herum. Das Gurtende wird schön bündig an der Rail des Board unter dem Träger durchgeführt und wieder über das Board geworfen. Ich kenne Surfer, die empfehlen alle Gurtbereiche, die sich in der Luft befinden, zu verdrehen, weil das ein Flattern des Gurtes verhindern oder mindern soll, aber ich habe den Gurt lieber so eng wie möglich am Board. Wenn da Spiel zum Flattern ist - muss der Gurt wohl noch enger. Ausserdem kreuze ich auf dem Board die beiden Gurtbahnen (auf dem Foto habe ich vorne einen Fehler gemacht). Jetzt wieder unter dem Träger durch mit dem Ende, und sinngemäss durch die Schnalle führen. Schön festziehen, und dann noch etwas fester. In meinem Fall gibt ja die Trägerummantellung noch etwas nach.

Ein schöner Trick ist jetzt die Fenster auf der Beifahrerseite auf zu haben. so kann man die Überhänge vom Gurt nämlich durch die Tür ziehen, ohne ums Auto rum laufen zu müssen! Durch das geöffnete Fenster greifen - Gurtende stramm ziehen - Tür schliessen; fertig.

Ich gehe jetzt von einem Türrahmen um die Fenster aus. Beim Mini o.ä. funktioniert dieser Trick natürlich nicht;)

Diese ganze Nummer natürlich an beiden Trägern vollziehen (ich fange hinten an, dann kann ich nämlich bevor der vordere Gurt kommt das Board nochmal tiefer in den Gurt schieben. Da es nach vorne hin breiter wird sitzt es durch die Verbreiterung noch fester im Gurt), und gerne nach ein paar Raststätten noch mal ranfahren und die Gurte kontrollieren. Selbst mit der Schnalle und dem Türrahmentrick ziehen sich die Gurte ja noch etwas in die Länge und verschaffen sich unnötiges Spiel.

Natürlich geht das alles auch einfacher. Wenn man bereit ist das Board aussen über die Träger zu verzurren, kann man auch in der Hälfte der Zeit arbeiten, wenn man sich einfach nur eine Schlaufe über das Trägerende auf der Fahrerseite wirft. Dann behält man beide Gurtenden in der Hand und hat das Board trotzem auf der anderen Seite vergurtet - allerdings mit seitlichem Spiel, und das wollen wir ja nicht. Auch wenns ein cooler Move ist.

Habt ihr Tipps oder Meinungen dazu? Schreibt sie gerne in die Kommentare - und Hang Loose! (Aber nicht wenn"s um die Gurte geht;)

Martin, aus der BauKlub Surfabteilung
17.04.2017
Ein Beitrag von:
Martin






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