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Total unterschätzt; die Kehrmaschine!

Wer hilft wem? Buddies on a mission!
BK-Blog
Gestern Abend habe ich einem Bekannten geholfen die Rasenkanten abzustechen. Ganz schön anstrengend! Viele kleine Einzelschritte, sich in Spatenbreite vorzuarbeiten... dabei entsteht ohne Ende Erde die rumfliegt und zerfetztes Gras, sowie die ganze Tannennadeln usw, die sich in der Kante angesammelt hatten fliegen rum. Die Hälfte des Jobs ist also das Fegen von Sand und "Abraum" dieser kleinen spiessigen Gartenpflege - wobei so eine gerade Rasenkante schon etwas hermacht;) Der Garten wirkt so "in Schuss" und bestens gepflegt.

Als ich gerade einen Besen holen wollte kam mir mein Bekannter mit seiner Kehrmaschine entgegen. So ein Teil hatte ich noch nie benutzt und dachte auch das wäre Quatsch. So eines dieser Hilfsmittel, die niemandem wirklich helfen. Aber weit gefehlt. Das Teil hat wirklich funktioniert! Und wie! Man fährt die verstaubten Wege ab und entläd den Sammelbehälter für Staub und Abraum gelegentlich auf dem Kompost oder in eine Mülltonne. Unser Model gestern war der S 750 von Kärcher. Der Griff hat mir gut gefallen, dann ist die seitliche Bürste für die Rasenkante exellent bzw sehr hilfreich gewesen, auch was das Fegen an Kanntsteinen angeht, oder um Gullys herum - bzw generell Vertiefungen, etwa abgesackte Teile des Parkplatzes oder Weges, und die Bürsten im Innenraum der Maschine haben wirklich alles mitgenommen - ausser
Efeu, dass einfach zu lang für die Funktionsweise der Kehrmaschine zu sein scheint. Das kommt dann hinter dem Teil einfach wieder raus. Nur eben einmal übergewalzt und blitzeblank;)

Selbst auf dem Radweg vor dem Grundstück (den wir nicht verdreckt hatten) sieht man die Spur der Maschine, die dort nur den allgemeinen sommerlichen Staub aufnehmen konnte.

Wie beim Rasenmähen kann man den Fehler machen, und die Maschine zu voll laufen lassen, was dann auch das Entlehren des Sammelcontainers anstrengender macht, und sich dann schwer schieben lässt, ansonsten kann ich nur empfehlen, den Sammelbehälter nicht auf dem Weg zu entfernen - sonst muss man an der Stelle gleich wieder fegen.

Alles in allem war ich überascht, wie viel Arbeit uns das Teil erspart hat, und wie gut das Teil dann doch funktioniert hat. Wer mal versucht hat Staub über eine Türschwelle oder Sand einen abgeflachten Kannstein hoch zu fegen weiss, dass es endlos Mühe kosten kann Sand und Staub "nach oben" transportieren zu müssen. Selbst eine zu hohe Kante bei Handfeger und Schaufel nervt ja schon. Da gewinnt doch immer die Erdanziehungskraft... aber die Fegemaschine gestern hat es gekonnt! Wenn einem dieser praktische Helfer die rund 200,- wert ist kann ich das Ding nur empfehlen.

Wir haben Zeit und Mühe gespart, mussten weniger hin und her zur Mülltonne laufen, mussten uns nicht auf Knien um die letzten Reste kümmern, die zu fein für die Schaufelkante waren, und schnell waren wir damit auch. Interessant fand ich, dass es doch auch ein bischen Mühe kostet das Teil zu schieben. Ist ja klar, die Bürsten und der Seilzug zum (verstellbaren und klappbaren) seitlichen Besen kosten ein bischen Anpressdruck.

Was mir als letzten Benefit einfällt: es staubt nicht! Eine elektrischer Puster z.B. staubt einem die Karre und die Klamotten voll (die komplette Umgebung), so eine Kehrmaschine hingegen überhaupt nicht.

Ich klinge vermutlich überschwänglich begeistert, aber ich war echt baff gestern, was so ein Teil kann. Wenn ihr ähnliche Beobachtungen gemacht habt - dafür haben wir eine Kommentarfunktion;)

Martin vom BauKlub
31.05.2017
Ein Beitrag von:
Martin



Rubrik: Garten bauen



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