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2ter Anlauf ein Auto zu folieren

Wer hilft wem? Buddies on a mission!
2ter Anlauf ein Auto zu folieren
2ter Anlauf ein Auto zu folieren
2ter Anlauf ein Auto zu folieren

Wir probieren ja immer mal neue Dinge für Euch aus. In diesem Fall allerdings schon zum zweiten mal.

Den Wagen in Arctic Camouflage zu folieren ist jetzt schon 2 bis 3 Wochen her, also haben wir uns eine grüne matte Chrom Folie bestellt. Chrom sagt in diesem Fall nur aus, dass die Folie einen leichten Schimmer hat.

Das grün ist unglaublich satt und wirkt je nach Licht mal nach Fussballrasen (auch durch unseren Look mit den weissen Streifen) oder alten Polizei Autos;)

Am längsten hat wieder gedauert das Auto vorzubereiten. Leider hatten wir unseren Spezialisten Phil nicht dabei, der mit seiner Spezialknetmasse selbst die hartnäckigsten "Pickel" vom Lack massiert bekommt.
Das Zeug ist absolut zu empfehlen, siehe Amazon Link rechts.
Wir mussten es jetzt ohne die Knetmasse versuchen und alle Unzufriedenheit beruht im Prinzip auf diesen Pickeln in der Folie;(
Nach wie vor sind diese unliebsamen Pünktchen die man selber kaum sieht nach der Folierung ein richtiges und sichtbares Manko in der Folierung.
Also unbedingt erst durch die Waschstrasse fahren (bestes Programm ohne bleibende Wachse etc!), dann eine anständige Handwäsche inkl. Zahnbürste für die Spalten zwischen den Karosserieteilen und abschliessend nochmal mit der Knetmasse und einem Schwamm, Lappen oder Handschuh (Link) nacharbeiten.

Dann haben wir die
alten Folien entfernt und für ausreichend Beleuchtung gesorgt. Hierfür haben wir die Bleuchtung für Foto / Filmaufnahmen benutzt. Die Garage wird quasi zum Drehort.

Wie immer haben wir das Material, also auch den Wagen oberflächlich auf etwas über 15*C angewärmt und die Folien je nach Wölbung des Karosserieteils warm oder kalt, abgerollt oder unter etwas Zug "aufgezogen". Leider haben wir viel zu spät das Potential von Dehnen der Folie erkannt. Natürlich haben wir uns vorab informiert wie Profis folieren, aber man denkt ja schnell dass die Profis mit besseren Folien arbeiten und die Schuld oft bei der Folie liegt - in echt aber vermutilch zum grösseren Teil an uns und unserer falschen Handhabung.

Also mit dem Fön nie sparsam sein, aber auch nicht übertreiben, denn wenn die Folie weich genug ist, isse weich genug!

Was wir dieses mal gelernt haben: Folien gerne großflächig, mit genügend Rand spannen. Dann vom tiefsten Punkt aus nach aussen arbeiten, und von der Mitte weg mit einem Rackel die Luft raus gläten. Natürlich kann man kleine Lufteinschlüsse auch durch die Luftkanäle der Folie rausmassieren. Nicht wie ich es immer gerne mache, mit dem Finger zeilenweise arbeiten... vermutlich bringt das am Ende nur Wellen.

Ausserdem hat man nahezu beliebig viele Versuche frei, wenn man die Folie wieder abzieht und mit dem Fön entknittert. Die Profis nennen das den Memory Effekt: Das die Folie wieder total glatt wird (auch wenn sie übelst geknittert wurde!) wenn man mit dem Heissluftföhn für Entspannung sorgt. Die Folie zieht sich in ihre Ursprungsform zurück. Probiert es mal vorher aus!

Natürlich gab es auch einen Fail, und etwas das wir daraus gelernt haben: Den Fön nicht ins umherstenhende Gerümpel legen, denn er wird vorne sehr heiss und foliert sich dann selber mit der nächst besten Plastikfolie auf die ihr ihn legt. Darum also immer für einen guten Abstellplatz in greifbarer Nähe zum Arbeitsplatz sorgen. Am besten mit einer Station, ähnlich der eines Lötkolbens.

Ich hoffe Ihr könnt mit unserer neuen Erfahrung ein bischen was anfangen, und wünsche Euch viel Erfolg beim Folieren.

Martin vom BauKlub Team. Vielen Dank JT für die Hilfe und die viel zu scharfe Pizza!)
20.09.2017
Ein Beitrag von:
Martin






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