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Mähroboter vs. klassischer Rasenmäh- Kunst!

Wer hilft wem? Buddies on a mission!
Mähroboter vs. klassischer Rasenmäh- Kunst!
Mähroboter vs. klassischer Rasenmäh- Kunst!
Mähroboter vs. klassischer Rasenmäh- Kunst!

Mähroboter vs. klassischem Rasenmäher

Das Paket von Bosch, präziser noch Bosch „Power Tools“, kam original verpackt und im Prinzip so, als hätten wir den Roboter im Laden gekauft oder im Internet bestellt: Mäher, Ladestation mit Kabel zur nächsten Steckdose, mehr als ausreichend kleine Pflöcke und Draht. Eine Schablone für den Abstand Draht -> Rasenkante und Informationen, wie man das alles sinnvoll einsetzt.

Wir möchten an dieser Stelle nicht verschweigen, dass uns ein Mähroboter zur Verfügung gestellt wurde (vielen Dank an dieser Stelle!), was unseren Tester allerdings nicht beeinflusst hat. Zumal wir ja auch vor allem den Unterschied, sowie die Vor- und Nachteile, dieser modernen Möglichkeit den Rasen nicht mehr selber mähen zu müssen, raus finden wollten.

Klassisches Rasen Mähen haben wir ja schon einmal beschrieben. Siehe http://www.bauklub.de/bk-blog-show.php?id=33&n=Wie-m%C3%A4ht-man-eigentlich-Rasen?&r=&bs=1
Heute ziehen wir den Vergleich zum Akku- Mähroboter, so steht es auf dem Karton, und da beginnt die Rassenpflege mit dem einmaligen Aufbau bzw. der Installation der Schleife aus Draht, die den Rasen begrenzen soll, und dem Anschlusss an die Ladestation.
Natürlich steht die Ladestation
sicher, gerade, und dort wo der Garten eine Steckdose anbietet. Gerne auch weniger einsichtig, denn auch wenn man den Robo per Pin absichert ist es schon mal ärgerlich, wenn das Teil eines Tages plötzlich weg ist. Immer wenn der Robo gerade nicht im Mähbetrieb ist läd er auf der Station, darum ist ein gängiger Trend sich eine kleine "Hütte" oder sagen wir "Garage" um die besagte Station zu bauen. Dazu finden sich massig Anleitungen im Internet. Schaden kann es auf keinen Fall, den fleisssigen Akkumäher auch vor Wind und Wetter, Laub und zu praller Sonne zu schützen.

Von der Ladestation aus (und zurück) führt die Leitung die die Außengrenze des Rasens markiert. Man verlegt mit der mitgelieferten Schablone etwa 30cm von der Rasenkante entfernt den benannten Draht, von dem eine Länge von gut 100m im Lieferumfang enthalten ist.
Es macht Sinn das Kabel erst von Ecke zu Ecke des Rasens zu spannen, damit es eine wirklich gerade Flucht gibt. Trotzdem sollte man per Schablone kontrollieren den vorgeschlagenen Abstand zum Beetrand einzuhalten.
Ausschließend werden die Heringe zur dauerhaften Fixierung des Drahtes im Rasen versenkt. Die Heringe haben auf beiden Seiten die Kerbe für den Draht, denn wenn ein Baum oder Beet umfahren werden soll muss man den Draht vom nächsten Rasenrand dicht bei einander zum Hindernis führen und wieder zurück. Damit im Bereich der doppelten Drähte kein zu großer Abstand von Draht zu Draht entsteht benutzt man für beide Drähte den selben Hering. Jede Seite fasst dann eine Kabelrichtung.
Der Begrenzungsdraht verschwindet nach einigen Tagen im Rasen und wird quasi unsichtbar.
Zu zweit haben wir den Draht um unseren ~159qm großen Rasen in ca. 30min verlegt.

Final wird die Ladestation mit den zwei Drahtenden verbunden und an die Stromquelle angeschlossen. Jetzt wird der Roboter zum Laden drauf platziert und Ihr stellt die gewünschte Rassenhöhe ein. Das geht sehr einfach per Hardware Button.

Was jetzt folgt kann man entspannt von der Couch aus erledigen. Man zieht sich die App während der Mäher die Rasenfläche kartografiert.

Per App stimmt man sich mit dem Mäher ab wann gemäht werden soll, wobei die App eigene Vorschläge in einem Kalender präsentiert. Wir haben zum Test mal 5 Zeitpläne editiert und es funktioniert wunderbar.

Nach der Kartografierung und dem Speichern der Gegebenheiten mäht der Robo los. Der Indego 350 wird in der Spitze bis zu 80dB laut. Das stört in der Stadt zumindest kaum, denn die Umgebung schluckt den Lärm ganz gut weg.

So, und was sind jetzt die Vorteile gegenüber dem normalen Handmäher?

Natürlich die Zeitersparnis! Nach der einmaligen Einrichtung des Systems läuft es ja bis auf die Wartung (Messer tauschen oder schärfen) im Prinzip dauerhaft autark. Man muss nur den Strom bezahlen und ab und zu mal die Rasenkanten und vor allem den Bereich um die Ladestation von Hand nach mähen.

Wer es mag kann sich auch mit Rindenmulch oder Gehwegplatten helfen, auf die der Indego wunderbar drauf fahren kann, dann stimmt man das Begrenzungskabel so ab, dass es keine ungemähten Rasenkanten mehr gibt, und muss absolut nicht mehr selber nachmähen.

Wenn man bedenkt dass der neue Robo zur täglichen Arbeitszeit mäht sind die 80dB natürlich noch angenehmer für das soziale Umfeld als abends um 18h herum an zu fangen den Handmäher aus dem Keller / Schuppen zu holen, anzuschließen und auf zu drehen. Gerade wenn mit Benzinern gemäht wurde und es vielleicht noch nach Benzin roch.

Neben Auf- und Abbau entfällt ja auch das Umziehen und Staubsaugen wenn man Rasenhalme im ganzen Haus verteilt hat;)

Kurz gesagt ist der Robo wohl der Mäher der Zukunft, solange sich kein Aufsitzmäher lohnt - und der Indego schafft 1000qm! - und Mähen zum Hobby wird. Selbst in öffentlichen Anlagen sieht man ja schon Mährobos laden und fahren und die Technik ist bereits mehr als ausgereift. Wie sich der Akku längerfristig verhalten wird können wir natürlich auch noch nicht sagen.

Auch von erwähnenswerte Einschränkungen haben wir nicht viel mitbekommen. Bis 35% Hangneigung kann er mähen, er zieht saubere Bahnen, parallel versetzt, womit wir garnicht gerechnet hatten. Wir hätten gedacht das gute Teil fährt den Rasen zwar komplett ab, aber eher durch Fleiss als gute Organisation. Das integrierte Navi "Logicut" zahlt sich also voll aus. Ohne es verglichen zu haben könnten wir uns vortellen, dass es sich hier schon gelohnt hat ein Markenprodukt zu benutzen.

Gab es Nachteile im Test?

Eigentlich nicht, über den Gartenzaun habe wir aber erfahren dass man Mährobotter generell besser nicht in die Nähe von Maulwurfshügeln lassen sollte.

Und der Preis?

Wenn man z.B. selbstständig ist, und in einer Stunde 50,- verdient zahlt sich der Indego Mäher natürlich schnell aus. Man spart massig Zeit (dennoch nicht die Reinigung und Wartung unterschätzen;) und kann diese für andere Tätigkeiten nutzen, was sich auszahlt. Wenn man im Sommer alle 5- 10 Tage 2 Stunden Mähspass spart... rechnen müsst ihr selbst;)


Fazit? Durchweg postitiv, bis erstaunt darüber, wie gut diese fortschrittliche Technik heute schon funktoniert.

Quasi ein Thermomix für den Mann;)

Teilt ihr unsere Erfahrung? Lasst uns gerne einen Kommentar da!

Danke für die Aufmerksamkeit - euer Team BauKlub
21.10.2017
Ein Beitrag von:
Tobi



Rubrik: Garten bauen



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